Was braucht man für eine erfolgreiche Karriere in der Kreativbranche? Martin Süßmuth, Vorstand und Partner der Crew und langjähriges GWA-Vorstandsmitglied, hat eine klare Empfehlung: die eigenen Stärken kennen, seine Ideen mutig einbringen und sie hartnäckig und gut begründet verteidigen.
Im Kadertalk, dem Podcast des Kreativkaders, gibt Martin einen ehrlichen und direkten Einblick in seinen eigenen Werdegang und seine wichtigsten Learnings. Lesenswert für alle, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen.
Stärken ausbauen statt Schwächen ausbügeln
Bei Martins Berufsstart galt noch die Karriere-Empfehlung: Arbeite an deinen Schwächen. Heute weiß er, dass das der falsche Ansatz ist. „Fokussiere dich beruflich auf das, was du am besten kannst und was dir Spaß macht“ – das ist sein erster und wichtigster Ratschlag an sein früheres Ich.
Als konkretes Werkzeug empfiehlt er den Gallup Clifton Strengths Test: Aus 120 Fragen destilliert das Online-Tool 34 persönliche Stärken-Profile, geclustert in Bereiche wie strategisches Denken, Durchführungsstärke oder Beziehungsmanagement. Martin hat den Test inzwischen fest in die Personalentwicklung der Crew integriert und selbst eine Coaching-Ausbildung dazu absolviert. Sein Fazit: „Mit dem Clifton Strengths Test habe ich meine Talente und Stärken schwarz auf weiß – und kann danach leben.“
Selbstbewusst auftreten – andere kochen auch nur mit Wasser
Gerade am Anfang der Karriere erfordert es viel Mut, seine Ideen ins Spiel zu bringen. Agenturen waren lange sehr hierarchisch, der Nachwuchs hörte zu und wartete auf seine Chance. Martin sieht darin ein Hemmnis und ermutigt junge Talente: Egal ob in der Kreation oder in der Beratung. „Versteck dich nicht hinter dem, der von seiner Position her mehr zu sagen hat.“
Ideen begründen, präsentieren – und dranbleiben
Allerdings reicht es auch nicht, eine Idee einfach nur „rauszuhauen“. Sie muss begründet, gut präsentiert und im Zweifel auch verteidigt werden. Martins Tipp: Entwickle ein tragfähiges Konzept, das dir hilft, hartnäckig zu bleiben, wenn Gegenwind kommt. Nicht stur, sondern überlegt: Einwände ernst nehmen, die Idee weiterdenken, besser machen.
Das Fazit
Drei Tipps, ein roter Faden: Seine Stärken stärken, seine Ideen selbstbewusst einbringen und mit guten Argumenten verteidigen. Das gilt übrigens nicht nur für die nächste Karrierestufe. Sondern auch für den nächsten Pitch.
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